Orgelbauer, anonym ca. 1480

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Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung

www.walcker-stiftung.de

Neuerscheinungen


Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 26

Michael F. Runowski

August Freyer (1803-1883). Leben, Werk und Wirken eines deutschen Musikers in Warschau.

Ein Beitrag zur Geschichte der polnischen Organistentradition, zur Kirchenmusikgeschichte der evangelisch-augsburgischen Kirche in Polen und zum Musikleben Warschaus im 19. Jahrhundert.

Dissertation Universität Greifswald 2016, 524 Seiten, Preis: 29 Euro

August Freyer (1803–1883) war ein wichtiger Akteur des Warschauer Musiklebens. Der gebürtige Sachse verbrachte den Großteil seines Lebens in Warschau. Er war einer der ersten europäischen Orgelvirtuosen und Vorreiter der Bach-Rezeption in Polen. Mit musikalischen Größen seiner Zeit, wie seinem Kommilitonen Fryderyk Chopin und dem Breslauer Orgelvirtuosen Adolph Friedrich Hesse freundschaftlich verbunden, unternahm er mehrere Konzertreisen nach Deutschland und Frankreich. Mit seiner um 1836 in Warschau gegründeten privaten Organistenschule und später als Professor an dem von ihm mitbegründeten Warschauer Musikinstitut legte Freyer den Grundstock für eine Professionalisierung der polnischen Organistenausbildung. Über 40 Jahre lang war er Organist und Leiter der Kirchenmusik an der ev.-luth. Trinitatiskirche in Warschau. Von dort aus setzte er wichtige Impulse für das Musikleben der Stadt, u.a. durch einen in Vereinsform organisierten Chor mit Singschule für verschiedene Altersgruppen.

Die Studie beleuchtet nicht nur Freyers Biographie und Freyers Orgelwerke, sondern widmet sich eingehend auch dem Umfeld, in dem er gewirkt und das er mittelbar oder unmittelbar durch sein Wirken beeinflusst hat. Überdies beschäftigt sich die Studie nicht zuletzt mit dem in der Musikforschung erst seit kurzem betrachteten Phänomen des deutsch-polnischen Kulturtransfers.

Bestellungen sind zu richten an:

Siebenquart Verlag
Franz-Raveaux-Straße 16
D-50827 Köln
Email
(liefert auch an Privatkunden; formlose Bestellung per Email genügt, Lieferung portofrei zum Ladenpreis mit Rechnung)


Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 25

Werner Renkewitz (†) / Jan Janca / Hermann Fischer

Geschichte der Orgelbaukunst in Ost- und Westpreußen von 1333 bis 1944
Band II, 2: Von Johann Preuß bis E. Kemper & Sohn, Lübeck/Bartenstein

824 Seiten, Hardcover, mit mehr als 330 Abbildungen und ca. 250 Dispositionen, Preis: 94 Euro

Wie die vorausgegangenen Bände I (1984) und II, 1 (2008) basiert auch Band II, 2 der „Geschichte der Orgelbaukunst in Ost- und Westpreußen“ auf den Notizen, die Werner Renkewitz ab 1928, also noch vor den riesigen Verlusten des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit, als Orgelbaulehrling und -geselle angefertigt hat. Diese Beobachtungen ergänzte Renkewitz 1941-42 durch eine Auswertung der Orgelakten im Staatsarchiv Königsberg. Auf dieser Grundlage arbeitete Renkewitz bis zu seinem Tod 1978 an einer Geschichte des Orgelbaus in Preußen. Jan Janca hat seine Darlegungen ergänzt durch eigene Aufzeichnungen sowie durch Erkenntnisse, die in den letzten Jahrzehnten von den polnischen Forschern Marian Dorawa, Wiktor Lyjak und Krzysztof Urbaniak gewonnen wurden. Der bekannte Orgelkundler Hermann Fischer steuerte Prospektbeschreibungen und -typisierungen bei.

Band II, 2 beginnt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit den Schülern und Nachfolgern von Adam Gottlob Casparini in Königsberg (Johann Preuß, Christoph Wilhelm Braweleit, Jacob Preuß und andere). Anschließend werden die ost- und westpreußischen Orgelbauwerkstätten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts behandelt. Besonders bekannt waren: die Familie Scherweit in Königsberg, die Familie Rohn in Wormditt, die Familie Schuricht mit den Nachfolgern Otto und Karl Heinrichsdorff in Danzig, die Familie Terletzki in Elbing und deren Nachfolger Eduard und Gerhard Wittek, Max Terletzki in Königsberg und dessen Nachfolger Bruno Goebel sowie Josef Goebel in Danzig und (ab 1929) die Bartensteiner Filiale der Firma Kemper in Lübeck. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts haben auch Orgelbauer, die außerhalb Preußens ansässig waren, in Preußen gearbeitet. Dies gilt insbesondere für Wilhelm Sauer in Frankfurt/Oder.

Von allen diesen Orgelbauern (und etlichen weiteren) werden die vorliegenden Erkenntnisse über ihre Biographie und Tätigkeit in Preußen zusammengetragen und zahlreiche Orgeln als Beispiele für ihre Bauweise in Wort und Bild beschrieben. Besonders bewegend wird die Darstellung bei jenen Orgelbauern des frühen 20. Jahrhunderts, die Renkewitz persönlich erlebt hat und die er in etlichen amüsanten Anekdoten für den Leser lebendig werden läßt. Auch die heftigen Reaktionen der Orgelbauer auf die beginnende Orgelbewegung um 1930 schildert Renkewitz als Zeitzeuge überaus lebhaft. Diese Teile des Buches lesen sich wie eine Ergänzung und Entschlüsselung von Renkewitz' weitgehend autobiographischen Roman "Daniel Brustwerckle".

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Siebenquart Verlag
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Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 24

Christian Vorbeck

Die Orgelbauer Martin Binder und Willibald Siemann - Ein Beitrag zum Orgelbau in der Zeit der deutschen Spätromantik

Dissertation Universität Köln 2012, 466 Seiten, 477 Dispositionen, Preis: 25 Euro

Die Orgelbauer Martin Binder und Willibald Siemann bauten in ihren Betrieben in Pfaffenhofen an der Ilm, Regensburg und München zwischen 1875 und 1944 etwa 525 Orgeln. Das Arbeitsgebiet beschränkte sich dabei vor allem auf das heutige Land Bayern.

In dieser Dissertation wird zunächst die Biographie der Orgelbaumeister genau beschrieben, es folgen Charakterisierung und Kategorisierung der Instrumente, schließlich ein ausführliches Werkverzeichnis mit Dispositionen. Im Anhang sind zahlreiche zeitgenössische Dokumente wie Kostenvoranschläge, Werkverträge und Gutachten abgedruckt.

Die Mehrzahl der von Binder und Siemann erbauten Instrumente sind nur noch stark verändert oder gar nicht mehr erhalten. Aus heutiger Sicht ist es deshalb unabdingbar, die verbliebenen Orgeln als historische Instrumente einzustufen und zu erhalten. Dieses Buch möchte dazu beitragen, ein Stück Spätromantik des deutschen Orgelbaus wiederzuentdecken.

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Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 23

Marc Schaefer

Recherches sur la famille et l'oeuvre des Silbermann en Alsace

Thèse de Musicologie présentée pour l'obtention du Doctorat de 3ème Cycle à l'Université de Strasbourg, Faculté des Sciences Historiques, maschinenschriftlich Straßburg 1984, 534 Seiten

Diese bislang unpublizierte Dissertation aus dem Jahr 1984 ist die umfassendste und wichtigste Forschungsarbeit über die elsässische Orgelbauerfamilie Silbermann, die in den letzten 70 Jahren entstanden ist. Insbesondere gibt sie zahlreiche Quellentexte aus dem 18. Jahrhundert im Wortlaut wieder, die das Leben und das Werk der Silbermanns betreffen: Kirchenbucheintragungen zu den zahlreichen Mitgliedern dieser Familie (von denen allerdings viele im Kindesalter starben), Vertragstexte, das Inventar des umfangreichen Nachlasses von Johann Andreas Silbermann und dessen Nekrolog. Diese Informationen werden zusammengefasst in einer Genealogie der Familie Silbermann. Überdies sind in dieser Arbeit die Dispositionen sämtlicher bekannter Orgeln zusammengestellt, welche Andreas Silbermann (1678-1734) und Johann Andreas Silbermann (1712-1783) geschaffen haben. Die Dissertation geht ferner ein auf jene Orgelbauer, die vor Andreas Silbermann im Elsaß wirkten, darunter insbesondere Friedrich Ring (1666-1701), bei dem Andreas Silbermann zeitweilig in Arbeit stand und dessen Prospektgestaltung wesentlichen Einfluß auf die Silbermann-Prospekte ausgeübt hat. Abgerundet wird die Arbeit durch eine sehr umfangreiche Bibliographie.

Die Lektüre von Marc Schaefers Dissertation lohnt sich auch für Interessenten, welche die französische Sprache nicht verstehen, da nahezu alle Quellentexte deutschsprachig sind. Durch die Publikation dieser Quellentexte ist Schaefers Arbeit eine wesentliche Ergänzung zu den Aufzeichnungen von Johann Andreas Silbermann, die heute in folgender Publikation allgemein zugänglich sind: "Das Silbermann-Archiv: Der handschriftliche Nachlaß des Orgelmachers Johann Andreas Silbermann (1712-1783)". Hrsg. v. Marc Schaefer, Winterthur: Amadeus 1994.

Zum Download bereitgestellt auf www.walcker-stiftung.de

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Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 22

Original und Bearbeitung in der Orgelmusik

Bericht über das vierzehnte Colloquium der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung zum Gedenken an Prof. Dr. Hermann J. Busch †28.12.2010 durchgeführt am 13.-15. Oktober 2011 in St. Florian/Linz herausgegeben von Roland Eberlein

Zum Download bereitgestellt auf www.walcker-stiftung.de

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Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 21

Deutsche und französische Orgelkunst und Orgelbaukunst – Divergenzen und Konvergenzen

Bericht über das dreizehnte Colloquium der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung 3. bis 4. September 2009 in Amsterdam herausgegeben von Hermann J. Busch† und Roland Eberlein

Zum Download bereitgestellt auf www.walcker-stiftung.de

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Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 20

Zwischen Postromantik und Orgelbewegung

Bericht über das zwölfte Colloquium der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung vom 19. bis 20. September 2008 in Karlsruhe herausgegeben von Hermann J. Busch† und Roland Eberlein

Zum Download bereitgestellt auf www.walcker-stiftung.de

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Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 19

Die Orgel – wer soll sie spielen, wer will sie hören?

Bericht über das elfte Colloquium der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung vom 8. bis 9. September 2005 in Bremen herausgegeben von Hermann J. Busch† und Roland Eberlein

Zum Download bereitgestellt auf www.walcker-stiftung.de

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Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 18

Die Orgel zwischen gestern und morgen

Bericht über das zehnte Colloquium der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung 23.-25. September 2003 in Siegen herausgegeben von Hermann J. Busch† und Roland Eberlein

Zum Download bereitgestellt auf www.walcker-stiftung.de

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Veröffentlichungen der Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung
Band 17

Roland Eberlein

Die Geschichte der Orgel

536 Seiten, Hardcover, 93 Abbildungen (davon 66 farbig), 219 Dispositionen, 89 Euro

Das Buch »Die Geschichte der Orgel« ist für alle diejenigen geschrieben, die sich schon lange einen Überblick über die Orgelgeschichte gewünscht haben: für Orgelfreunde, Orgelspieler und Orgelbauer – und für diejenigen, die das eine oder andere davon werden wollen. Es stellt die Geschichte der Orgel von der Antike bis zur Gegenwart dar. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Entstehung und Fortentwicklung von grundlegenden Ideen hinsichtlich der klanglichen und visuellen Gestaltung der Orgel: Der Autor skizziert eine Ideengeschichte des Orgelbaus. Diese neuartige Herangehensweise ermöglicht Ordnung und Überblick in der sonst kaum überschaubaren und verwirrenden Vielfalt der Orgellandschaften und ihrer Orgeltypen. Die klangliche Entwicklung der Orgel wird anhand von 219 Dispositionen und vielen Registrierungsanweisungen dargelegt. 24 Zeichnungen machen die technischen Aspekte der Orgel verständlich. Knappe Nennungen und Charakterisierungen der Orgelmusik, die zur jeweils behandelten klanglichen Gestaltungsidee gehört, vervollständigen die geschichtlichen Darlegungen. Die grundlegenden Ideen zur äußeren Gestaltung von Orgeln werden anhand von 66 Farbfotographien dargestellt und veranschaulicht. Trotz der Genauigkeit in der Behandlung klanglicher, technischer und ästhetischer Aspekte der Orgel wird die Orgelgeschichte nicht als autonomer Kleinkosmos betrachtet. Auch die vielfältigen Einflüsse der allgemeinen Geschichte Europas auf die Orgelwelt kommen zur Sprache, wenn dadurch die Orgelgeschichte verständlich wird. Das Buch faßt die zahllosen orgelwissenschaftlichen Forschungen der letzten 80 Jahre verständlich und übersichtlich zusammen und wird daher für lange Zeit ein grundlegendes Standardwerk der Orgelfachliteratur sein.

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Orgeltabulatur aus dem Buxheimer Orgelbuch, ca. 1460-70

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