Orgelbauer, anonym ca. 1480

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Walcker-Stiftung für orgelwissenschaftliche Forschung

www.walcker-stiftung.de

Technik der Orgel

von Roland Eberlein


Einführung

In der Instrumentenkunde wird die Orgel definiert als ein Blasinstrument bestehend aus einer Anzahl von Eintonpfeifen unterschiedlicher Tonhöhe, die durch ein Gebläse gespeist und durch die Tasten einer Klaviatur ein- und ausgeschaltet werden.

Damit dies möglich ist, stehen die Pfeifen auf einer sogenannten Windlade. Sie enthält Ventile, welche durch die Tastenbewegung geöffnet werden und die vom Gebläse gelieferte, unter Druck stehende Luft (im Orgelbau "Wind" genannt) durch Kanäle und Bohrungen zu den Pfeifen strömen lassen. Der für die Übertragung der Tastenbewegungen an die Ventile notwendige Mechanismus kann mechanischer, pneumatischer oder elektrischer Natur sein und heißt Traktur. Windlade und Traktur ermöglichen dem Spieler die Steuerung der Orgel. Die Pfeifen bestimmen durch ihre Größe, Konstruktionsweise und Zusammenstellung den Klang der Orgel. Doch könnten sie nicht klingen ohne ein geeignet konstruiertes und dimensioniertes Gebläse.

Konstruktion und Funktionsweise dieser drei Kernbestandteile der Orgel: Windlade mit Traktur, Pfeifen und Gebläse werden in den drei nachfolgenden Kapiteln beschrieben:

  • I. Windladenkonstruktionen und Trakturtypen
  • II. Pfeifentypen
  • III. Winderzeugung
  • Orgeltabulatur aus dem Buxheimer Orgelbuch, ca. 1460-70

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